Saturn als Herr der Ringe: Neues über seine Strukturen

Um mehr über seine Ringe zu erfahren, hat die Raumsonde Cassini seit November letzten Jahres mehrere dichte Vorbeiflüge vorgenommen und dabei sehr detailierte Aufnahmen von diesen gemacht. Dabei sind verschiedene Strukturen, teils bekannt, teils unbekannt, zutage gefördert worden.

Einen netten Artikel in Deutsch gibt es dazu hier, wer das englische Original lesen will, kann dies bei der NASA tun. Die Auswertung der Bilder läuft aber noch, ich bin gespannt, was daraus folgt.

Finstere Kräfte am Werk: Dunkle Materie

Der Begriff „dunkle Materie“ ist inzwischen relativ weit auch in den populärwissenschaftlichen Medien verbreitet. Ich bin kürzlich darauf gestoßen, dass jemand schwarze Schattenstreifen auf selbstgemachten Fotos entdeckt hat und nun vermutete, dass er dunkle Materie detektiert hat. Vielleicht die Lösung vorneweg: Da war wohl eher der Kamerachip defekt.

Was genau ist denn diese ominöse dunkle Materie? Eigentlich ist es relativ einfach. Alles was wir sehen, bzw. auch in anderen Frequenzbereichen als dem des Lichts wahrnehmen (z.B. mithilfe von Infrarotaufnahmen), reflektiert oder emittiert (also sendet aus) entsprechend elektromagnetische Strahlung (ein paar Details zu elektromagnetischer Strahlung findet ihr auch in diesem Artikel). Was die Reflektion bedeutet, kann man schön am Mond sehen, Emission an der Sonne.

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Das Jahr ist „rum“, das neue ist da: Umlaufbahnen für Anfänger

Heute haben wir Neujahr und das bedeutet wieder 365 Tage auf dem Kalender für das neue Jahr. Die meisten Menschen werden wohl wissen, dass die Erde sich um die Sonne dreht – weniger werden wohl ein Gefühl dafür haben, was das eigentlich bedeutet und die Tatsache, dass wir gerade den Übergang eines Jahres zum nächsten haben, möchte ich gerne nutzen, um das einmal genauer zu erklären.


Die Erde ist durch die Anziehungskraft der Sonne an sie gebunden. Anziehungskraft wird verursacht durch Masse – eine Eigenschaft von Materie. Nach Newton lässt sich diese Anziehungskraft einer Masse m1 auf die Masse m2 aufschreiben als:

(1)    F = G* •m1 • m2/r²

Dabei ist G* eine Naturkonstante, die sogenannte Gravitationskonstante, die ca. den Wert 6,6741 • E-11 m³/(s² kg) hat (E-11 ist zu lesen als 10 hoch minus 11, also

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